14.12.2015

Deutliche Niederlage am letzten Hinrunden Spieltag

Am vergangenen Sonntag gastierte der HSV Bad Blankenburg beim Star-Ensemble des HC Elbflorenz Dresden. Es wurde also im letzten Spiel der Hinrunde, noch einmal ganz schwer für die dritte Kraft im Thüringer Handball.

Die Bad Blankenburger begannen verheißungsvoll. Die ersten 15 Minuten agierten die Kurstädter auf Augenhöhe mit dem HC Elbflorenz, bis dieser das Spiel besser in den Griff bekam. Immer häufiger stellten die Elbflorentiner, welche gespickt mit gestandenen Spielern aus erster und zweiter Bundesliga aufgelaufen waren, den HSV Spielern schwere Aufgabe im Spielaufbau.

Für diese Aufgabe fanden die Lavendelstädter im weiteren Verlauf zu wenig Lösungen. Wenn dann doch mal ein Weg durch die diszipliniert agierenden, teils körperlich überlegenen Abwehrrecken der Dresdner gefunden wurde, stand dort mit Henrik Ruud Tovas ein schwer zu überwindendes Hindernis.

Obwohl die Sachsen bereits in der ersten Hälfte zeigten, dass sie aus gutem Grund zu den Ligafavoriten gehören, gelang es dem HSV Bad Blankenburg bis zur Pause das Spiel noch offen zu halten. Beim Halbzeitstand von 15:11 zählte der Rückstand lediglich vier Treffer.

In der zweiten Halbzeit bekamen die Thüringer die volle Klasse des HC Elbflorenz Dresden zu spüren. Zwei Minuten lang konnte der HSV den Rückstand noch auf vier Treffer überschaubar halten, bevor die Dresdner durch mehrere 3:0 Läufe auf und davon zogen. Die Bad Blankenburger fanden kein Rezept mehr den massiven Abwehrriegel zu durchbrechen.

Vor den Augen der gut 40 angereisten HSV Anhänger, gab sich das Team um Rüdiger Bones zu keiner Zeit auf. Trotz hoher Rückstände, versuchten die Kurstädter sich über die gesamte zweite Hälfte, zurück ins Spiel zu kämpfen.

Wenn man sieht wie die 15 Treffer in Hälfte zwei, gegen den haushohen Favoriten, herausgespielt bzw. von Felix Kempe und Philipp Große z.B. sehenswert erzielt wurden, macht dies Hoffnung. Und zwar darauf, dass der Abwärtstrend bereits in der kommenden Woche beim ersten Rückrundenspiel auf heimischer Platte, gestoppt werden kann.

HC Elbflorenz Dresden: Henrik Ruud Tovas, Timo Meinl, Lars Bastian (2), Tom Hartmann (6), René Boese (6; 6/6), Hannes Lindt, Tjark Desler (2), Rico Göde (2), Gabriel De Santis (6), Kay Blasczyk (4), Nils Kretschmer (2), Alexander Matschos (1), Sebastian Gress (6), Hennig Quade

HSV Bad Blankenburg: Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (2), Juraj Niznan (3), Paul Weyhrauch (5; 2/3), Robert Römermann (3), Dusan Maric (1), Wiktor Malinowski, Felix Kempe (5), Philipp Große (3), Max-Florian Köthe, Radoslav Miler (1), Marcel Werner (2)